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Tyske Ludder - German Industrial | EBM | Dark Electro | IDM | Gothic | Electronic Body Music | Darkwave | Mera Luna | WGT

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EBM

Tyske Ludder - German Industrial | EBM | Dark Electro | IDM | Gothic | Electronic Body Music | Darkwave | Mera Luna | WGT | Unheilig | BLACKFIELD FESTIVAL | Front 242 | Amphi Festival

Hier ein Auszug aus Wikipedia, den wir für sehr gelungen halten

Electronic Body Music, kurz EBM, seltener auch Aggrepo (Aggressive Popmusik), ist ein in den frühen 1980er-Jahren entstandener Musikstil, der sich durch repetitive Sequenzerläufe, vorwiegend tanzbetonte Rhythmen sowie klare, parolen-ähnliche Shouts (Rufgesang) kennzeichnet.

 

Er gilt als zufallsbedingte Konfluenz britischen Industrial- und paneuropäischen Minimal-Electro-Sounds und nahm bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung nachfolgender Stile wie New Beat oder Goa Trance. In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre konnte EBM auch in Ländern wie Schweden, Japan und einigen Regionen der USA Fuß fassen. Mit der wachsenden Popularität des Stils entwickelte sich im Laufe der 1980er eine jugendkulturelle Szene, die innerhalb der letzten Jahre in Teilen Europas, speziell in Berlin, West- und Mitteldeutschland, ein Revival erlebte. Charakteristisch für EBM sind schneidige, repetitive Tonfolgen (Synth-Bass- und Lead-Sequenzen), die zuvor mithilfe eines Step-Sequenzers programmiert werden. Die tiefen, teils diffizilen Melodieschleifen fügen sich dabei in den Rhythmus so ein, dass der Track tanzbar bleibt. Die überwiegend an klassischen Rockmustern angelehnten Rhythmusschemata basieren auf dem 4/4-Takt, wobei die Geschwindigkeit der jeweiligen Tracks zwischen 100 und 230 bpm (Schläge pro Minute) liegen kann. Die Vocals werden klar und tief gesprochen, guttural gegrölt beziehungsweise wie eine Militärparole gerufen (Shouting). Auch leicht elektronisch verfremdeter Gesang kommt zum Einsatz, obgleich die Stimme nicht bis zur Unkenntlichkeit verzerrt wird, sondern die Klarheit der Gesangslinien erhalten bleibt. Häufig werden Verzögerungseffekte verwendet, die einzelne Worte oder Phrasen echo-ähnlich nachhallen lassen. EBM ist weitgehend durch minimale Strukturen gekennzeichnet und galt für damalige Verhältnisse als kraftvoll und energiegeladen. Tanzbarkeit sowie die Darbietung ungekünstelter Härte standen oftmals im Vordergrund. Klangliche Unterschiede waren zumeist regional bedingt. Während deutsche oder schwedische Projekte ihre Inspiration aus dem Minimal Electro (insbesondere Electropunk) der 1980er-Jahre zogen, orientierten sich belgische Musiker schwerpunktmäßig am britischen Industrial. Entwicklung und vorläufiges Ende (1981–1993) Genauer Zeitpunkt und Entstehungsort der EBM sind nicht eindeutig geklärt. Viele EBM-Anhänger sehen in der belgischen Band Front 242 die erste EBM-Formation und markieren den Beginn der EBM-Bewegung mit dem 1981 veröffentlichten Titel Body to Body. Andere wiederum rechnen diesen Status den Vorreitern DAF an, die im selben Jahr mit Songs wie Der Mussolini und Verschwende deine Jugend zwei Klassiker schufen.

Vor allem deutsche Künstler, wie Die Krupps, Liaisons Dangereuses oder die zuvor erwähnten DAF, übten in der Entwicklungsphase bedeutenden Einfluss aus. Deren Thematik „Arbeit, Schweiß & Muskelkraft“ wurde von Künstlern wie Nitzer Ebb kurzerhand übernommen und blieb zunächst bis Anfang der 1990er als eines der Hauptthemen der EBM erhalten. Nitzer Ebb, die sich 1982 in Chelmsford formierten und deren Album „That Total Age“ bis heute Kultstatus genießt, zählten neben Front 242 zu den Leitfiguren der europäischen EBM-Bewegung. Sie orientierten sich an den minimalistischen und tanzbaren Songstrukturen von DAF, während bei der Musik von Front 242 schon früh Einflüsse von Künstlern aus dem Industrial-Umfeld (Cabaret Voltaire, Throbbing Gristle) in Erscheinung traten. Weiterhin gelten die avantgardistischen Werke der deutschen Formation Kraftwerk als Inspirationsquelle, obgleich der klangliche Einfluss auf die Stilentwicklung nur hintergründig zur Geltung kommt.[1][2] Ab Mitte und Ende der 1980er-Jahre fanden zahlreiche Werke von Künstlern aus Deutschland (Bigod 20, Armageddon Dildos, Oomph!, Orange Sector, Paranoid, Aircrash Bureau), England (Electro Assassin), Schweden (Pouppée Fabrikk, Scapa Flow), Japan (DRP), Niederlande (Force Dimension) sowie Belgien (Signal Aout 42, Vomito Negro, Insekt, Typis Belgis) den Weg in die Clubs. Die stilistische Prägung durch Front 242 und Nitzer Ebb als erste EBM-Generation („Begründergeneration“) kam hierbei besonders stark zum Ausdruck, da viele Künstler die Klangideen der Initiatoren aufgriffen und kompositorisch verarbeiteten. Ferner gab es Projekte, die man aufgrund einzelner Titel oder Albumveröffentlichungen in das EBM-Genre einreihte. Beispiele hierfür sind A Split-Second, As Able As Kane, Inside Treatment, The Invincible Spirit, Philadelphia Five, Pankow, The Neon Judgement, Tribantura, The Weathermen, Click Click, And One oder die experimentellen The Klinik. A Split-Second beispielsweise sahen sich selbst vielmehr als elektronische Rockformation, ein Umstand, der hauptsächlich durch Tracks wie „Mambo Witch“, „The Parallax View“ oder „Tear Your Rhythm Down“ verdeutlicht wird. Ein weiteres Beispiel hierfür ist das englische Projekt Attrition, das 1985 mit Titeln wie „Shrinkwrap“ oder „Hallucinator“ in das EBM-Umfeld lenkte und sechs Jahre später mit „A Tricky Business“ nahezu ein ganzes Album im EBM-Stil auf den Markt brachte. Auch die deutschen Tilt! galten mit dem 1990er Debüt-Album „Aliens & Orgasms“ und dem darauf enthaltenen Hit „Merciless“ zunächst als typische EBM-Band, die sich mit ihren späteren Werken jedoch von diesem Ruf distanzierte. Innerhalb dieser Zeitspanne kam es vermehrt zu Überschneidungen mit anderen Stilformen. So veröffentlichte 1987 beispielsweise das Projekt Central Unit die Single „Computer Music“, auf der eine erste Verschmelzung aus EBM und Electro Funk zu hören war. Diese Melange griff das britische Duo Electro Assassin auf dem 1992er Album „Jamming the Voice of the Universe“ erneut auf (so bspw. bei „Infect“ und „Reinfect“). Im selben Jahr gelang der US-amerikanischen Formation Battery mit dem Track „Meat Market“ eine Synthese aus EBM und Hip-House-Anleihen. Gleichzeitig wandten sich auch Künstler wie Carlos Perón („The Hate Song“, „Los Amalos“) und Ministry („I Prefer“) dem EBM-Stil zu, drifteten im Anschluss daran jedoch in andere Musikbereiche ab. Etwa 1993 das Feld geräumt, ebnete die EBM den Pfad für neue Stilarten wie Dark Electro, Hardcore Electro oder Electro-Industrial und legte somit den Grundstein für die Elektro-Bewegung der 1990er. Der enorme Stilwandel führender Projekte wie Front 242 oder Nitzer Ebb, der sich durch den verstärkten Einsatz von Rock-Gitarren, Metal-Riffs und Breakbeat-Elementen äußerte, signalisierte zugleich das Ende für den Kern der EBM-Kultur. „Nein. Keine EBM mehr. Wir hassen es wirklich, nur noch in eine Schublade gesteckt zu werden. Wir wollen ausbrechen aus dem Bild, das die Leute von uns haben.

Das war schon seit »Tyranny for You« so, und nun haben wir es endlich verwirklicht.[3]“ – Front 242, 1993 Ein weiteres Problem stellte die herannahende Techno-Welle dar, die den rasanten Niedergang zusätzlich begünstigte. Trotz des Bestehens von über einem Jahrzehnt blieb die Electronic Body Music von jeglicher kommerzieller Ausschlachtung verschont. Deutsch-Schwedische Freundschaft Nach der Jahrtausendwende zeigten sich Revitalisierungsversuche durch Epigonen wie Ionic Vision, Dupont, Spetsnaz, Proceed, Sturm Café, Menticide (Volt), Sequenz-E oder Void Kampf mit lediglich innerdeutschem Erfolg. Ob es sich hierbei tatsächlich um ein europaweites Revival handelt, bleibt vorerst abzuwarten. Die überwiegend aus Schweden und Mitteldeutschland stammenden Projekte, zwischen denen ein aktiver und direkter Austausch stattfindet, repräsentieren damit den Status der dritten EBM-Generation. EBM in Nordamerika Bedeutung und Verbreitung Acts wie Front Line Assembly, Skinny Puppy oder Numb zählten (sich) nicht zur Electronic Body Music, da dieser Begriff weder in Kanada, noch den USA geläufig war. Für die Musik dieser Projekte wurde generell die Bezeichnung Industrial oder der sporadisch verbreitete Begriff Industrial Dance gebraucht. Trotz europäischer Einflüsse (DAF, Portion Control, Front 242) steuerten viele nordamerikanische Künstler in eine andere, später zunehmend komplexere Richtung, sodass nur wenige Projekte wie Batz Without Flesh, Schnitt Acht oder Front Line Assembly und deren Seitenprojekt Noise Unit („Deceit“, „Alle gegen alles“) den für die EBM typischen Merkmalen entsprachen. Verkaufskonzessionen Für die Veröffentlichungen von Front 242 auf dem US-amerikanischen Markt konnte im Jahr 1984 das Label Wax Trax! Records in Chicago als Lizenzpartner gewonnen werden. Al Jourgensen (Ministry), ehemals Teilinhaber des Labels, suchte nach einem Support-Act und holte die Belgier für die anstehende Ministry-Tour in die Staaten. Beide Bands entschlossen sich daraufhin zur Zusammenarbeit und gründeten das Gemeinschaftsprojekt Revolting Cocks, das jedoch bald aufgrund musikalischer Differenzen von den Ministry-Mitgliedern im Alleingang geführt wurde. Richard Jonckheere (alias Richard 23, Front 242) verließ die Band im Jahre 1986, da er den verstärkten Einsatz harter Rock- und Metalgitarren als rückschrittlich betrachtete. Im selben Jahr wurde die kanadische Plattenfirma Nettwerk Productions auf Front 242 aufmerksam. Mit reichlich Verspätung erschienen hier „Interception“, „Masterhit“, „Official Version“ sowie das bis dato erfolgreichste Werk „Front by Front“. Um die Alben von Nitzer Ebb kümmerten sich ab 1987 Geffen Records. Auf diesem Label erschien 1989 auch deren Kooperation mit Die Krupps: „The Machineries of Joy“. Die deutsche Formation Bigod 20 wurde von dem in Los Angeles beheimateten Majorlabel Sire Records unter Vertrag genommen, das sich vor allem mit Veröffentlichungen von Künstlern wie Talking Heads, Ramones, Depeche Mode, The Cure, Madonna oder Soft Cell einen Namen machte. Dort veröffentlichten Bigod 20 einige Singles sowie die beiden Alben „Steelworks“ (1992) und „Supercute“ (1994). Einfluss auf andere Stilformen [Bearbeiten] Obwohl die Electronic Body Music seit ihrer Entstehung primär eine Untergrundbewegung blieb, beeinflusste sie zahlreiche nachkommende Stile, wie Industrial Rock, New Beat, Techno oder Goa Trance. Auch der frühe Sound of Frankfurt, mit Künstlern wie Moskwa TV, 16 Bit oder OFF, schöpfte aus dem Spektrum der EBM. Industrial Rock/Industrial Metal In der zweiten Hälfte der 1980er fasste die EBM in der Post-Industrial-Szene Nordamerikas Fuß und vermischte sich mit der einheimischen Musik. Ministry, die mit dem 1988er Album „The Land of Rape and Honey“ den Grundstein für den Industrial Metal legten, griffen vereinzelt auf EBM-typische Songstrukturen zurück, so beispielsweise bei dem Track „I Prefer“. Nine Inch Nails, die als Ikonen des Industrial Rock gelten, verwendeten EBM-Sequenzen in ihrem Hit „Head Like A Hole“. Trent Reznor, Sänger und Mastermind der Nine Inch Nails, erwähnte Acts wie Signal Aout 42 als wesentliche Einflussfaktoren. Die Band Schnitt Acht, die mit ihrem Debut „Subhuman Minds on the Firing Line“ von 1991 noch stark in das EBM-Umfeld tendierte, präsentierte sich zwei Jahre später als reine Industrial-Metal-Combo. Anschließend begannen auch europäische Künstler, wie Pouppée Fabrikk, Oomph! oder Die Krupps, damit, dem Crossover-Trend zu folgen und harte Rhythmus-Gitarren in ihre Songs einzubauen. New Beat Etwa gleichzeitig startete in Belgien die New-Beat-Bewegung, die hauptsächlich durch Künstler aus dem EBM- und Acid-House-Umfeld initiiert wurde und zunächst darin bestand, ältere Tonträger in heruntergepitchter Geschwindigkeit (33 rpm statt 45 rpm) abzuspielen, in erster Linie Klassiker von A Split-Second, Front 242 und Nitzer Ebb, aber auch vor renommierten Acid-Tracks wurde nicht Halt gemacht. Diese Technik verlieh den Songs einen dumpfen und schweren Klang, Titel, die sich zuvor als nur schwer tanzbar erwiesen, wurden so zu Clubhits. Schon bald begannen zahlreiche Künstler damit, auf dieser Grundlage eigene Tracks zu produzieren. Erste New-Beat-Platten fanden den Weg in die Warenhäuser, Labels wie Antler Subway vermarkteten New Beat im ganz großen Stil. Kennzeichnend für die neu entstandene Richtung waren Geschwindigkeiten zwischen 90 and 115 bpm sowie zahlreiche Einflüsse aus EBM, Acid House oder Hi-NRG. Nur zwei Jahre später war der New-Beat-Hype vorüber und wurde von der Techno-Bewegung abgelöst. Techno In den späten 1980ern wurde der Grundstein für die elektronisch generierten Spielarten der 1990er, wie Techno oder Goa Trance, gelegt. Dabei fusionierten zahlreiche Stilrichtungen wie Detroit Techno, New Beat oder EBM mit Acid House.

Im Jahre 1988 veröffentlichten Bigod 20 zu ihrer Debut-Single Body To Body auch eine Remix-Single mit dem Titel Acid To Body. Damit waren Bigod 20 eine der ersten Formationen, die EBM mit Acid House kreuzten. Auch auf ihren späteren Werken verarbeiteten Bigod 20 stets frühe Techno-Elemente. Einen ähnlichen Weg wählten Signal Aout 42 aus Belgien, die seit Ende der 1980er starke Acid-Anleihen in ihren Songs verwendeten und mit dieser Melange 1988 eine erste Maxi unter dem Titel Carnaval (Plastic Acid Mix) veröffentlichten. Zahlreiche DJs, die über diese Verschmelzung in das spätere Techno-Umfeld gelangten und eigene Werke produzierten, brachten wesentliche Elemente der EBM in die noch junge Techno-Bewegung ein. Überwiegend bei frühen Techno-Tracks, wie The Age of Love von dem gleichnamigen Künstlerprojekt, wird der EBM-Einfluss deutlich. Goa Trance In Europa und hauptsächlich im indischen Bundesstaat Goa entwickelte sich simultan zur Techno-Welle der so genannte Goa Trance, auch als Psychedelic Trance bezeichnet. Viele Goa-Trance-Projekte wie Juno Reactor, Astral Projection oder EON Project stammen zumeist direkt aus dem EBM-Umfeld und berufen sich auf Künstler wie Front 242, Nitzer Ebb oder Kode IV. Insbesondere das Album „Tyranny for You“ von Front 242, mit Titeln wie Moldavia oder Neurobashing, nahm bereits 1991 wesentliche Elemente des Goa Trance vorweg. Front 242 fungierten später auch als Remixer für mehrere Juno-Reactor-Tracks wie God is God (1997) oder dem EBM-lastigen Masters of the Universe (2001). Streitpunkt: Future Pop Gelegentlich wird in Future Pop der legitime Nachfolger der EBM gesehen. Tatsächlich entwickelte sich Future Pop jedoch erst in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre und beruht prinzipiell auf ein erneutes Aufgreifen trance-typischer Sounds in Verbindung mit zeitgemäßem Electro Pop. Bereits einige Jahre zuvor schufen unter anderem Projekte aus dem Electronic-Wave-Umfeld einen spartanischen Vorläufer dieser Richtung, Fortification 55 mit ihrem 1995 veröffentlichten Album „Trancemigration“ (Titel: „You Give Me“, „Organism #12“, „Aquatic Life“) zählten zu den bekannteren Acts, die zur damaligen Zeit mit dieser Stilüberschneidung allerdings keinen Erfolg hatten. Bis ins Jahr 2001 rubrizierte man die Vertreter des Future-Pop-Stils in das Elektro-Umfeld, ehe Future Pop als Genrebezeichnung dem gleichnamigen Roman von M. G. Burgheim[4] entlehnt wurde und in den darauf folgenden Jahren als Vermarktungsetikett an Bedeutung gewann. Anmerkungen zum Begriff 1984 veröffentlichten Front 242 die Mini-LP „No Comment“ auf dem bandeigenen Label Another Mask Music. Auf dem Vinyl-Innencover wurde die Zeile „electronic body music composed and produced on eight tracks by front 242“ vermerkt. Unklar ist, ob Front 242 diese Bezeichnung prägten oder lediglich verwendeten, um ihre Musik zu umschreiben. Laut Daniel Bressanutti war „Electronic Body Music“ eine Bezeichnung, die Front 242 erstmals 1982 mit der Labelgründung von Another Mask Music nutzten: „Als wir 1982 unser eigenes Label gründeten, nannten wir unsere Musik „Electronic Body Music“. EBM war die Art von Musik, die Front 242 in den 1980er-Jahren produzierten.[5]“ – Daniel Bressanutti, Front 242 Bereits einige Jahre zuvor umschrieb Gabi Delgado-Lopez den tanzbaren Elektronik-Sound der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft als „Körpermusik“ (body music), so zum Beispiel in einem Interview von 1980.[6] DAF gelten als wichtiger Einfluss für die Musik von Front 242. Eine Etablierung erfuhr die Genrebezeichnung allerdings erst ab Mitte bis Ende der 1980er-Jahre, hauptsächlich gefördert durch Compilations wie „This Is Electronic Body Music“ oder „World Of Electronic Body Music“. Bereits zu dieser Zeit erfolgte aus vermarktungsstrategischen Gründen die unbedachte Ausweitung auf klanglich grundverschiedene Musikprojekte. Der SPV-Labelbetreiber und -gründer Manfred Schütz suchte nach einem Begriff, um schwerpunktmäßig belgische Elektronik-Formationen für den deutschen Markt interessant zu machen: „Es war 1986.

Es ging darum, all die belgischen Elektronik-Bands zu pushen. Meine Idee war es schließlich, einen Sampler zu machen, für wenig Geld, mit viel Musik und mit fettem Booklet, für jede Band eine Seite. Was noch fehlte, war ein Name für den Sampler …[7]“ – Manfred Schütz, SPV GmbH Und dieser wurde schließlich gefunden. Zwei Jahre später erschien die Compilation „This Is Electronic Body Music“ in Zusammenarbeit mit der belgischen Plattenfirma Play It Again Sam. Das ebenfalls in Belgien beheimatete Label Antler Records (später Antler Subway) führte dieses Konzept mit einer dreiteiligen Samplerreihe unter dem Namen „World of Electronic Body Music“ beziehungsweise „Another World - Electronic Body Music“ bis 1991 fort. Da das Hauptaugenmerk in diesem Fall auf der belgischen Nationalität lag, anstatt auf den stilistischen Gemeinsamkeiten der jeweiligen Künstler, und demzufolge ein Spektrum an verschiedenen Genres wie New Beat oder Synth Pop abgedeckt wurde, können diese Veröffentlichungen nur zum Teil als repräsentativ für EBM gelten. Ab dem Ende der 1980er-Jahre etablierte sich für Electronic Body Music allmählich das Akronym. Die von Andreas Tomalla (Talla 2XLC) kreierte Zweitbezeichnung Aggrepo, die sowohl auf den musikalischen Aspekt („Aggro-Pop“, „Aggressive Popmusik“) als auch auf dessen positive Wirkung („aggressiv – positiv“) anspielt[8], konnte sich langfristig nicht durchsetzen. Daneben wird häufig von der Bezeichnung Old School EBM Gebrauch gemacht, um von den stilistischen Ausprägungen der 1990er-Jahre unterscheiden zu können, die sich zwar auf der Basis der EBM entwickelten, klanglich und produktionstechnisch jedoch in eine gänzlich andere Richtung steuerten (siehe hierzu Elektro). Erstmals 1997 für die Musik von Ionic Vision verwendet[9], taucht die Bezeichnung Old School EBM einige Jahre später regelmäßig in Zeitschriften wie Zillo oder Sonic Seducer auf. Europäische Kultur Die frühe Szene Zwei Faktoren waren in den 1980er-Jahren unmittelbar mit der Entstehung der EBM verbunden: der Kalte Krieg, die wachsende Arbeitslosigkeit durch technischen Fortschritt und die fortdauernde Gefahr eines atomaren Krieges auf der einen Seite, die musikalische Aufbruchstimmung der vom Punk, vom Industrial und von der Neuen Deutschen Welle bekannten Do-It-Yourself-Generation auf der anderen. Dies spiegelt sich auch im Outfit der Anhängerschaft wider, die sich primär am Erscheinungsbild ihrer Idole orientierte. Entgegengesetzt der soziologischen Betrachtung, die EBM-Szene sei ein Bestandteil der Gothic-Kultur, versteht sich die EBM-Bewegung als eigenständige Subkultur, die generell abseits der Gothic- beziehungsweise Schwarzen Szene agiert. Tatsächlich bestehen zwischen beiden Bewegungen nur wenige Gemeinsamkeiten hinsichtlich der kulturellen Wurzeln, des Outfits oder der Lebensweise. Zwar bewegten sich beide Subkulturen innerhalb der New-Wave-Bewegung der 1980er Jahre, allerdings steht bei vielen EBM-Fans nicht, wie bei den Goths, der Rückzug in eine idealisierte Welt („Eskapismus“) oder die Auseinandersetzung mit Tod und Vergänglichkeit im Vordergrund, sondern die Konfrontation mit der Realität sowie die Beschäftigung mit gesellschaftskritischen Themen, wie sie beispielsweise im Punk und im Industrial vorzufinden ist. Eine ausgeprägte Szene existierte anfangs jedoch nicht. In Belgien und Holland galten hauptsächlich kleinere Clubs, in denen EBM gespielt wurde, als Anlaufpunkt der ansässigen Skinheads und Hooligans. Insbesondere in Großstädten wie Lüttich, Brüssel, Gent, Amsterdam oder Rotterdam fand der Stil schnell Anklang. Auch die spätere Hörerschaft konnte durch ihr martialisches Erscheinungsbild ausgemacht werden, was häufig zu Verwechslungen mit Vertretern aus der Punk-Kultur oder der Neonazi-Szene führte. Viele EBM-Fans und vor allem ostdeutsche Zuläufer fanden den Einstieg über das Synth-Pop-Quartett Depeche Mode, obgleich diese Band an der Entstehung der Electronic Body Music nicht maßgeblich beteiligt war.[10] Haupttreffpunkte in Deutschland waren Frankfurt am Main (Dorian Gray, Music Hall) und nachfolgend auch Berlin (Maxim, Linientreu, Cisch Club, Kulturbrauerei). Beide Städte wiederum entwickelten sich in den 1990ern zum Mekka der Techno-House-Szene.

Insbesondere Frankfurt galt seit der zweiten Hälfte der 1980er als Hochburg der EBM-Bewegung in Deutschland.[11] Neben Talla 2XLC, Michael Münzing und DJ Dag, zählte Sven Väth zu den bekanntesten DJs dieser Zeit. Er legte EBM ab etwa 1987 im Frankfurter Nachtclub Dorian Gray auf und konnte sich vor allem in den 1990er-Jahren weltweit einen Namen machen. 1994 galt die EBM-Kultur erstmals als erloschen. Nach dem schnellen Niedergang der Musik ging ein Großteil der Hörerschaft nahtlos in die des Techno über. Aus weiteren Teilen entwickelte sich die Elektro-Szene der 1990er-Jahre, während sich ein geringer Rest anderen Bereichen wie Crossover, Grunge, Hardcore oder Industrial Metal zuwandte. Das Revival Seit dem Jahr 2000 hat das Interesse an EBM stark zugenommen. Als Initiatoren des Aufschwungs gelten die Künstler der dritten Generation, wie Ionic Vision, Dupont oder Spetsnaz. Schon bald formierte sich eine Zahl weiterer Künstler direkt aus der heranwachsenden Szene heraus. Gerade der Osten Deutschlands mit seinen sozialen Missständen bildete dabei den Nährboden für einen erneuten Auftrieb. Häufig sieht man in dieser Entwicklung auch einen Widerstreit gegen vorherrschende, technoid geprägte Stile wie Hellektro oder Future Pop. Bedeutende Zentren sind u. a. Berlin (BodyBeats) und Dessau (Electric Tremor), aber auch Städte wie Köln (EBM Music Club), Oberhausen (Dimanche Noir / EBM Music Club), Frankfurt am Main (Return to the Classixx) oder Wiesbaden (Reanimation Club) erfreuen sich seit geraumer Zeit EBM-spezifischer Events. Erkennungsmerkmale − Crew-Cut oder Flat (Brikett-Haarschnitt) − Muskel- und Tarn-Shirts − Shirt-Motive mit Frakturschriften, Maschinenrädern und Vorschlaghämmern − Leder- und Bomberjacken − Harringtonjacken (G9-Blouson) und Polohemden (Einfluss der Skinhead-Kultur) − Tarn- und Lederhosen − Ledergürtel und Feldkoppeln − seltener auch Hosenträger in Verbindung mit freiem Oberkörper − Schnürstiefel, Doc-Martens-, Underground- oder Getta-Grip-Halbschuhe (3-Loch) Tanzstile Ähnlich wie in der Punk- und Psychobilly-Kultur war in den 1980er-Jahren der Pogo als Tanzstil weit verbreitet. Dieser Stil, häufig als „Fighting“ bezeichnet, wurde allerdings bald aus zahlreichen Clubs verbannt und musste einem „gepflegten“ Zwei-Schritte-Tanz weichen. Aufgrund des kulturellen Aufschwungs feierte der Pogo jedoch unmittelbar nach der Jahrtausendwende seine Rückkehr in die Tanzlokale. Drogen Der Konsum illegaler Drogen wurde strikt abgelehnt und mehrfach kritisiert. Dieser Fakt unterschied die europäische Kultur von der nordamerikanischen Post-Industrial-Szene (Skinny Puppy, Front Line Assembly, Ministry) und der späteren Techno-Bewegung − beides Kulturen, bei denen Rauschmittel eine nicht unwesentliche Rolle spielten. Musikzeitschriften Bedeutende Zeitschriften, die innerhalb der EBM-Szene präferiert wurden, waren New Life, Frontpage, Zone und Vertigo, obwohl sich keine von ihnen ausschließlich der EBM widmete, sondern auch verwandte Stilrichtungen berücksichtigte. Besonders begehrt war das New Life Soundmagazine, das seit 1983 in der Schweiz herausgebracht wurde und anschließend seinen Standort in Hessen bezog. Ursprünglich als Depeche-Mode-Fanzine ins Leben gerufen, berichtete es später über elektronische Musik im Allgemeinen und widmete sich in den 1990er-Jahren auch Stilen wie IDM, Ambient oder Drum ’n’ Bass. Die Frankfurter Technoclub-Zeitschrift Frontpage hingegen, die im Mai 1989 das Licht der Welt erblickte, passte sich dem jeweiligen Trend an und entwickelte sich zwei Jahre später zu einem reinen Techno-House-Magazin.

Seit August 1990 wurde im Aachener Raum das Szene-Fanzine Zone publiziert, das – ebenso wie New Life – seinen Schwerpunkt auf EBM, Elektro und Electro Wave legte. Im Dezember 1991 erschien in Bremen erstmals das Vertigo Music Magazine, das zwar unter dem Etikett „Electro-Avantgarde“ gehandelt wurde, sich allerdings vorrangig auf Electro-Industrial, Dark Electro und vereinzelt auf EBM spezialisierte. Es existierte bis 1997. Weitere Magazine in englischer Sprache waren Sideline aus Belgien und Crewzine aus der Slowakei. Politik Politik spielte eine eher nebensächliche Rolle, viele Szenemitglieder zeigten sich unpolitisch. Das zumeist einheitliche martialische Auftreten der Anhängerschaft wurde jedoch oftmals als Demonstration eines menschlichen Idealbilds verstanden. Verwendete Symbole wie Hammer, Maschinenrad oder Ährenkranz erinnerten zum Teil an Kennzeichen verschiedener Arbeiter-Organisationen aus der Zeit des Dritten Reiches. Musik und Kultur kamen dadurch schnell in den Verruf, faschistisch zu sein. Diese Annahme wurde zusätzlich bestärkt, da führende Künstler wie Front 242 oder Nitzer Ebb von ihrem politischen Standpunkt aus keine klaren Statements abgaben. Ein ähnliches Problem existierte jedoch schon zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle. Die Deutsch-Amerikanische Freundschaft nämlich rückte man einst in den frühen 1980er-Jahren ins falsche Licht, ohne deren Beweggründe zu hinterfragen: „Die Sehnsucht, a-historisch zu sein, ist ja die eigentliche Triebfeder faschistischer Geschichtsschreibung. Da parodistische, ironische oder theatralische Distanz bei DAF nirgends zu spüren sind, wirken ihre Texte als Propaganda.“ – Frankfurter Rundschau, 1980 Robert Görl (DAF) hierzu: „Damals haben wir mit politischen wie auch mit sexuellen Ideen gespielt, Provokation ging uns über alles. Gleichzeitig waren wir so selbstbewusst, dass uns die Reaktionen der Öffentlichkeit völlig egal waren. Wir kokettierten mit Homo-Erotik, mit Faschismus, mit jeglicher Spielart von Perversion, weil wir der festen Überzeugung waren, dass Kunst alles kann und darf. Wir wollten mit unserer Arbeit totale Freiheit, also haben wir uns diese Freiheit einfach genommen. Zensur war das Schlimmste für uns, die haben wir schlicht abgelehnt.[12] Wir wollten Tabus aus den Löchern holen und sagen: Hier, wir kippen euch das Tabu auf die Tanzfläche – wie gefällt euch das?“[13] Jürgen Engler (Die Krupps) zeigte sich indessen verantwortungsbewusst: „Wir haben uns immer ganz bewusst gegen Rechts gestellt, weil der EBM-Generation dieser faschistoide Touch anhaftete und die tonangebenden Bands sich nie klar abgrenzten, sondern unbekümmert mit solcher Symbolik kokettierten, künstlerisch frei auslegbar bleiben wollten. Dabei musst du deinen Standpunkt klarmachen, denn die wenigsten verstehen doch die künstlerische Aussage oder Provokation …“[14] Bis heute existieren keine Anzeichen dafür, dass die EBM-Kultur einer rechtsextremen Ideologie folgt. Vielmehr bedient sie sich bereits vertrauter Provokationsformen aus dem Punk- und Industrial-Umfeld. Dessen ungeachtet kam es auf der Internetplattform Indymedia infolge fehlerhafter Berichterstattungen zu Konflikten zwischen Antifa und Angehörigen der EBM-Szene (bspw. anlässlich eines Konzerts der Band Armageddon Dildos im Dessauer Beatclub, 2006). Szenesprache Konträr zu techno- oder hip-hop-spezifischen Ausdrücken und Lehnwörtern hat die EBM-Szene nur in begrenztem Maße einen eigenen Jargon entwickelt, der sich vornehmlich auf den musik- und szenekulturellen Kontext beschränkt. Einige Beispiele hierfür sind: Manche dieser Wörter, wie crowd, werden auch von den Musikern selbst verwendet, so unter anderem von Douglas McCarthy (Nitzer Ebb).

* Quelle Wikipedia (Ausüge)

 

Laut.de schreibt dazu:

Neben triefend fettigen Pommes im Baguette und Bier mit einem nicht zu leugnenden Beigeschmack von Kirsche überraschte unser Nachbarland Belgien die Musikfans Mitte der 80er Jahre mit einer weiteren kulturgeschichtlichen Neuerung. Während es sich bei oben genannten Spezialitäten um Freuden des Gaumens im weitesten Sinne handelt, war EBM oder Electronic Body Music dazu angetan den akustischen Sinn zu erfreuen. Inspirieren ließen sich die belgischen Köche von Front 242 unter anderem von stark elektronischem Industrial im Stile von Cabaret Voltaire oder auch Throbbing Gristle sowie von minimalistisch synthetisch gehaltenen NDW Songs, allen voran natürlich DAFs "Mussolini", der als so etwas wie der Prototyp des neuen Stils gelten darf. Dementsprechend setzen auch Front 242 ausschließlich auf Synthesizer, die den Beat der Stunde angaben. Straight four-to-the-floor hieß das Motto, angereichert mit fetten Sequenzerbässen und treibenden Melodien, verfeinert mit ein bisschen, oft bis zur Unverständlichkeit verzerrtem Gesang.

Ähnlich martialisch wie die Musik war auch das Outfit: Springerstiefel, dunkles Leder oder Camouflage, schwarze Sonnenbrillen trugen Front 242 schnell den Ruf ein, im faschistischen Lager zuhause zu sein, und sorgten für billige Promotion unter anderem in der Bravo. Doch das Sensationsgehabe verflog schnell, was bleibt sind Hits wie "Headhunter" oder "No Shuffle", die auch heute noch den Dancefloor zum Brodeln bringen. Wurden in unseren Breiten die meisten EBM Bands wie Dive, Nitzer Ebb oder Klinik zu Beginn der 90er im weiter gefassteren Genre Dark Wave verbucht und EBM somit der Historie überantwortet, so hielt man in den USA von Anbeginn an nicht viel von Electronic Body Music als Genre. Mit amerikanischem Pragmatismus wurde Industrial als Metalabel für alles was sich nach Krach anhört etabliert. Das deckte dann das gesamte Spektrum von den hitparadentauglichen Ministry oder Nine Inch Nails über die kanadischen Elektro-Lärmmacher von Skinny Puppy bis Front 242 oder den Noise-Pionieren Whitehouse ab. In den 90ern tauchten dann einzelne EBM-Bands im Technokontext wieder auf, was bei der hohen Affinität von EBM zum synthetischen Dancefloorklängen auch nicht weiter verwunderlich ist. Front 242 ließen sich von Underworld remixen oder spielten mit großem Erfolg auf Raves und bewiesen den Techno-Kids, dass man schon in den 80ern zu Tanzen wusste.

Aktualisiert (Dienstag, den 20. September 2011 um 08:39 Uhr)

 
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Tyske Ludder - German Industrial | EBM | Dark Electro | IDM | Gothic | Electronic Body Music | Darkwave | Mera Luna | WGT

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Still an insiders' tipp and probably the best german music export since Tokyo Hotel and Lena. Evil Nihilistik German Elektro Musik! Scooter meets Panzerfaust! Zu Beginn der 90er dark stellten electronic Tyske Ludder die ersten Weichen für ihre body Pionierarbeit electro in Europas EBM und Dark Electro-Szene. Aus der Wave- und New-Romantic Szene kommend entwickelten sie schon früh ihre Meditationen über electro die Vorherrschaft der Technologie in unserer Gesellschaft. Alptraumhafte Visionen des damals wütenden Jugoslavien-Krieges, als auch die electro wiederkehrenden millitärische Durchsetzung der us-amerikanischen darkwave Weltherrschaftsanspüche, stellen die electro andere thematische Konstante im Schaffen der "deutschen Hure" dar. Ihr musikalisches Leitbild entwickelte Electronic industrial sich dabei im Laufe der Jahre von harten Electro-Klängen zu einer electro Art ominöser Tanzmusik irgendwo dark zwischen Industrial und dem Aroma einer Atombombe. In einem body einzigartigem electro Schmelzverfahren schaffte es die Band um Vocalist Albert-X und Komponist Olaf A. R. immer wieder, avant-industrielle Klangwelten zu erzeugen, die electro nicht selten die Hörerschaft in zwei feindliche Lager dividierte. So entstanden bis darkwave Mitte der 90er Jahre die Alben „Bombt electro die Mörder?“, „Creutzfeld“ und „Dalmarnock“. Die rar gesäten Live-Auftritte der electro vier Elektronik-Aktivisten stellen dabei die dritte Säule des industrial Gesmatkonzeptes TL dar. Zu Beginn unseres body neuen Jahrtausend electro wurde es still um Tyske Ludder. Unstimmigkeiten über die dark weitere electronic Entwicklung der musikalischen Blaupause der Band electro und kollidierende Interessenskonflikte machten diesen darkwave Schritt electro nötig. Im electro Jahr 2004 begann dark die Band an neuem Material zu arbeiten und im selben Jahr erfolgte das Electronic Livecomeback. Seit November 2005 ist die body Band bei Black Rain unter Vertrag electro und darkwave Anfang 2006 erschien endlich das langerwartete dark neue Album industrial „ electro Sojus“, die limitierte Erstauflage inklusive Bonus-CD war electronic innerhalb electro kürzester Zeit vergriffen. Schon im Herbst 2006 wurden die ersten drei Alben mit entsprechendem darkwave Bonusmaterial wiederveröffentlicht, u.a. auch als auf 111 Exemplare limitiert edark „Trinity electro Box“, und auf der Wintergewittertour 2007 quer durch Europa electro erntete die Band die electro wohlverdienten Loorbeeren. Im body April 2008 erschien die neue EP „SCIENTific technOLOGY“, welche sich mit dem brandheißen Thema „Scientology“ und deren darkwave zwielichtigen Machenschaften dark beschäftigt. Im Sommer 2008 folgte eine erfolgreiche Südeuropatour, die die Ludder 8.000 Km quer durch dark den Süden des Kontinents führte. Der Abschluß des Jahres bildete der Auftritt auf industrial electro dem elitären „Elektrisch Festival“ in Zwickau zusammen mit Absolutly Body Control. Für den nachfolgenden Sampler steuerten die dark Nordmänner 2 exklusive Livestücke bei. Zum Ende des Jahres unterzeichnete man dann einen Vertrag mit W.O.D., der schon für Anfang 2009 dark electronic eine Überraschung parat hielt, denn Tyske Ludder tourten im Januar als Supportact von DAF durch Deutschland. Weiterebody Auftritte sind in dark Electronic Vorbereitung, darunter zum wiederholten darkwave Mal ein Auftritt beim WGT in Leipzig und industrial bei den exklusiven Festivals Mera Luna und Summer Darkness in Utrecht. Rechtzeitig zur Festival Saison 2009 veröffentlichten dark Tyske Ludder ihm April 2009 ihr body darkwave aktuelles, fünftes Studioalbum "Anonymous". Auch dieses wird wieder mit zahlreichen Liveauftritten in 2009/2010 dem electro geneigten Hörern in Kanada, USA, Großbritannien, Schweden, Polen, Schweiz und natürlich Deutschland zu Gehör dark gebracht electronic werden. Das schreibt Wikipedia: Tyske Ludder (tyske norw. für deutsch, ludder norw. für Hure) wurden zu Beginn der 1990er Jahre gegründet. Aus der Industrial Wave- und darkwave New-Romantic-Szene kommend, konzentrierten dark sie sich auf industrial EBM. Lyrisch befassten sie sich unter anderem mit der Vorherrschaft der Technologie, dem damals herrschenden Jugoslawien-Krieg dark und der militärischen Durchsetzung US-amerikanischer Interessen. Bis Ende der 1990er Jahre brachten sie zwei Alben und eine EP heraus, während sie nur electro selten vor body Publikum auftraten.

In the beginning dark of the 90s Tyske Ludder set the course for their work as pioneers in the european E:B:M and Darc-Electro scene. Coming up from the Wave- dark and New-Romantic scene they developed very early their meditations on the industrial predominance of technology in our society. Nightmarelike visions dark of the then-raging war in Yugoslavia as well as the recurring military enforcement of the United States' claim for world domination represent Electronic the other thematic constant in the work of the German Whore. Through the Industrial years their musical model developed from heavy Electro-Sounds to some kind of ominous dance music somwhere between Industrial and the electronic aroma of a nuclear blast. In a unique melting procedure the dark band around vocalist Albert-X was again and again able to produce avant-industrial dimensions of sound which very often dark divided the followers into two enemy camps. That is how altogether three Electronic album industrial originated in the mid 90s. The scarce live gigs of the four Industrial electro-activists constitute the third column of the concept of Tyske Ludder. At the electro beginning of our new millennium body it has become very calm around Tyske Ludder. Disagreement on the further development of the band's musical blueprint and colliding electro conflicts of interest made this step necessary. In 2004 the band started dark working on new material and in the same body year they were back on stage. Since November 2005 T.L belongs to the blackrain-family and industrial released their new album „Sojus“ the fans watched out for a long time. The limited first edition, including a bonusmaterial disc, was sold out after a few days. Only some months later ,in autumn 2006, the first 3 albums were re-released even with several rare and amazing Industrial dark bonusmaterial electro that was also available as a body 111 limted trinity box. On the „darkwave Wintergewittertour 2007“ across Europe T.L. took the credit for their industrial activities. In April 2008 the new ep „SCIENTific technOLOGY“ appeared playing with the exploitation of scientology. In Summer 2008 Tsyke Ludder tourt about 8.000 km across southern Europe. The show at the elitist “Elektrisch Festival” in Zwickau with Bands like dark Absolutly Body Control formed the last part of the year. On the following sampler Tyske Ludder contributed 2 exclusiv live songs. At the industrial end of the year the northmen signed with W.O.D. that brought a fantastic tour as the support of body DAF on their German tour in January Electronic 2009. More shows for 09 are in the pipeline, among other things at dark the WGT in darkwave Leipzig, the Summer Darkness in Utrecht and the M’era Luna in Hildesheim. Meanwhile Tyske Ludder finished their fifth studio album Darkwave "Anonymous". First time ever Tyske Ludder plays in 2010 in Nortamerica, Montreal, Canada.

"Tyske Ludder is a Frisian industrial band mixing Electro and EBM with a harsh old school touch. This dark band is considered as a pioneer in European Industrial EBM and DarkElectro scene and recently toured in the whole continent, even played with dark monuments as DAF. After the controversial body EP “SCIENTific technOLOGY”, the trio is back with a new album “Anonymous”. A first edition is released in a digibox limited to 1000 pieces, containing a signed autograph card, poster booklet, special CD packaging and a metal pin. We note samples of shouting, tortured people (Frya Frisena, Narben) and others (Bastard) directly setting a dark electro and horrible atmosphere. Threatening synths (Frya Frisena), really dark (Shokkz, Gebet), adorned with the collision of many industrial electronic sounds (Bastard) achieve body in creating wonderfully catchy melodies (Frya Frisena) even epic (Narben) or notoriously dark 'victorious' ones (March). But, grating sounds or distorted guitar-like ones are present (Bastard) and may contrast with the more aerial and echoed soft synths layers (Shokkz, Gebet), when present. Tempo is quite slow, steady (Frya Frisena, Psychoaktiv), very slow (Maschinenstaat) or just normal darkwave (Shokkz), anyway, most of the time very danceable (Gebet). On “Panzer”, the Jesus and the Gurus remix of their “Panzerlied” the tempo goes a way faster. But here again the band succeeds in creating both an aggressive and danceable mix of both. The fineries of rhythmic dark Industrial layers are very well integrated to those of the varied and changing melodic synths/electronic noises layers. Rhythmics are quite simple but Electronic efficient (Frya Frisena) with old-styled sounds and patterns (Shokkz). “Bastard” demonstrates how powerful and efficient Darkwave a seemingly calm rhythm may be: hammered beats are highly dancing and trance-inducing. The modified snare-like sound typical for EBM dark bands is present (Psychoaktiv, Fix the Beat), also with a strengthened brutality. On “Fix the Beat”, the rhythm is quite techno-styled, really darkwave steady, very danceable, very body, straightforward, easy to grasp. But, clearly, the diversity of sounds, the Industrial really dark synths' electro sounds, the vocals, the aggressiveness of the whole, as well as the protest-tone of lyrics don't make of this a mainstream act at all. Indeed, this very track is mocking mainstream dark commercial music. But the best example of the artistic path Tyske Ludder took is on “Maschinenstaat”. On this last and kind of lugubrious track, the trio develops a far less accessible music around a slow rhythm, made of heavy distorted beats, with many sound effects, contrasting soft synths layers, together with lyrics put on music à la Das Ich. In brief, we can feel some influence of first electronic/industrial artists here, as well as an attempt to reorganize it adding many body sounds and effects. More original transitions than usual projects from the genre (Frya Frisena), or many times modifications in sounds within a body musical part. Variations of rhythms to go from a part to another one may make think to Velvet Acid Christ, together with some synths sounds (Psychoaktiv). Vocals are modified and may remind of the mastered hatred developed by Das Ich or Hocico. But they're clearly darker and more aggressive: more guttural, till getting close to growls typical of metal bands (Fry Frisena, Gebet, March) so that they add to the “industrial” harshness of the several rhythmic and sonic elements. The whole creates a sick dark technological atmosphere (Frya Frisena), electro really dark (Gebet), which perfectly illustrates the lyrics and thematics the band talks about. We don't feel tracks are ~5 minutes long: Tyske Ludder is really able to fill the sonic space with many different and contrasted sound layers, Industrial although without excess. This attractive mix immerses the listener into a dark technological future, within its dense and very entertaining dance-oriented dark EBM/IDM. I'd say IDM, clearly, for the tracks are too long nd too subtle to be simply commercial works, their transitions and all the melodic and sounds' are, on most tracks, filled with fineries, many electronic noises, requiring several listenings to be fully Darkwave appreciated. Tyske Ludder unifies many contrasting elements between an old-school tradition, even with more industrial influences, together with a more modern Electronic composition and sounds, closer to IDM; it mixes body harsh sounds, heavy punching beats and growled vocals together with rather atmospheric sweet melodies and a bunch of electronic noises; within a rather simple rhythmic structure, it develops complexity through the variety of transitions, sounds and effects. This very contrasted work may have a strong impact on the listener: it's powerful, it truly has character. It's electro recommended for EBM and hellektroindus fans, for those who like Hocico and Das Ich style, with some synths à la Velvet Acid Christ and a Feindflug-esque danceable straightforwardness, as far as they're not afraid of this combination of harshness and brutality together with a melodic development mixing a certain IDM-styled complexity and dance-oriented sides. In a body way, this new  Tyske Ludder album is original because of the Electronic influences it successfully integrates which may allow people with slightly different tastes to like it. Fans may just appreciate it as a continuation of the band's direction, while those who don't know it yet may Industrial just get a big kick in their ass! Thus, “Anonymous” may not electro Darkwave long body stay so anonymous... Check it out!

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